10 Tipps für bessere Babyfotos mit dem Smartphone

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als die Fotos die wir mit unserer Kamera gemacht haben, gerade mal auf eine 36er Rolle Film gepasst haben? Der schnellste Weg sich die Fotos anzuschauen war der Weg zum 1-Stunden Entwicklungsservice im Fotolabor. Mittlerweile gibt es unendlich viele digitalen Möglichkeiten, und die Anzahl der Bilder, die wir von unseren Babys und unserer Familie machen, sind unbegrenzt.
Eine der schnellsten und einfachsten Wege eine schöne Momentaufnahme festzuhalten, ist der Einsatz unseres Smartphones. Ich knipse oft und viel und verpasse selten einen wichtigen Moment mit meiner Familie.

Hier sind 10 Tipps, mit denen Ihnen Ihre Smartphone Fotos noch besser gelingen

1. Gehen Sie nah an Ihr Motiv ran

Smartphone Kameras wirken gut wenn sie nah und persönlich eingesetzt werden. Machen Sie beispielsweise Fotos von den Wimpern Ihres Babys wenn es schläft. Oder die Hände Ihrers Kindes wenn es ein Buch ließt. Die Schönheit eines simplen, closen Fotos wird Sie überraschen.

2. Nutzen Sie die Zwei-Drittel Regel

Versuchen Sie es zu vermeiden, Ihr Kind in jedem Foto in der Mitte des Bildes zu zentrieren, versuchen Sie statt dessen Ihr Motiv leicht zur rechten oder linken Bildhälfte zu bewegen. Dadurch wird das Bild interessanter und Sie können verschiedenartige Bildgeschichten erzählen.

3. Vermeiden Sie den digitalen Zoom

Der digitale Zoom Ihrer Smartphone Kamera verringert die Qualität Ihres Bildes. Anstelle des Versuchs, von der einen Raumhälfte zur anderen Seite des Raumes zu zoomen, gehen Sie lieber näher an das Objekt heran, oder wenn dies nicht möglich ist, croppen (beschneiden) Sie Ihr Foto in der Nachbearbeitung.

4. Positionieren Sie sich nahe am Licht

Wenn Ihr Kind in der Nähe des Fensters steht, nutzen Sie die Gelegenheit und positionieren Sie sich zwischen dem Fenster und Ihrem  Kind. Dies führt zu wunderschönen ausgeleuchteten und schärferen Bildern.

5. Vermeiden Sie den Blitz

Ich lassen meinen Blitz aus, und zwar komplett aus! Fast jedes Licht wird besser sein als der harte Blitz aus der Smartphone Kamera. Nutzen Sie den Blitz nur als letzten Ausweg, wenn Sie sich in einem extrem dunklen Raum befinden.

6. Vermeiden Sie gestellte Fotos

Wenn Sie möchten, das Ihr Kind lächelt, widerstehen Sie dem Drang zu sagen: „Bitte lächeln!“, und versuchen Sie lieber Ihr Kind anders zum lachen zu bringen: Ein lustiges Geräusch, mit einem Kuscheliger über der Kamera herumspielen oder gestikuliere, machen Sie irgendetwas, das ein natürliches Lächeln hervorruft und demzufolge ein schöneres und natürliches Foto.

7. Halten Sie die Kamera ruhig

Je ruhiger Sie Ihre Kamera halten, besonders in dunklen Lichtverhältnissen, desto besser. Wenn Sie Fotos von Ihrem herumtollenden Kind zu machen, versuchen Sie Ihre Hand so ruhig wie möglich zu halten. Das ist leichter gesagt als getan, aber es kann dabei helfen, ein völlig verschwommenes Bild zu vermeiden.

8. Machen Sie viele Fotos, und löschen Sie die misslungenen (nach genauer Überprüfung)

Wenn Ihr Telefon über einen Burst-Modus zum Aufnehmen von Fotos verfügt (in diesem Modus werden mehrere Bilder nacheinander aufgenommen, während Sie den Auslöser gedrückt halten), nutzen Sie ihn! Sichten Sie anschließend Ihre Fotos, und löschen Sie alles was nicht brauchbar ist, so haben Sie mehr Platz für die gelungenen Fotos auf Ihrem Smartphone.

9. Bearbeiten Sie später

Telefonfilter können Spaß machen, wirken aber oft unoriginell und generisch. Wenn Sie ein Foto auf Ihrem Telefon in Schwarzweiß ändern möchten, stellen Sie sicher, dass Sie zuerst eine Kopie erstellen, damit Sie auf das Original zurückgreifen oder es später von Ihrem Computer aus bearbeiten können.

10. Halten Sie Ihr Objektiv sauber

Sie wissen, wie viel Müll in unseren Tasche landet, daher sind diese oft nicht die saubersten. Halten Sie ein Mikrofasertuch bereit, um Ihr Kameraobjektiv gelegentlich zu reinigen, damit die Fotos Ihres Babys entzückend und wischfrei bleiben.


DIY Neugebornenfotos – 10 Tipps für Fotoeinsteiger

Neugeborenenfotos sind etwas ganz besonderes, denn Ihr Baby ist noch ganz zart und erst wenige Tage auf der Welt. Diese Bilder will jede Mama und jeder Papa in wunderschöneren Neugeborenenfotos festhalten. Wer sich so kurz nach der Geburt noch nicht fit genug fühlt sich eine professionelle Fotografin zu sich nach Hause zu bestellen, oder wer nach den ersten Anschaffung der Babyausstattung etwas auf sein Budget achten möchte, kann Neugeborenenfotos Zuhause auch ganz einfach selbst realisieren. 

Die Fotos sind eine wunderschöne Erinnerung, und eignen sich zudem bestens für die nächste Aufgabe im Neugebackenen Elternmarathon, - gleich nachdem sie Ihr Baby im Standesamt angemeldet haben, wollen die vielen Geschenke für das neue Familienmitglied mit einem gelungenen Geburtskärtchen beantwortet werden. 

Der Anspruch an die Fotos ist daher bei vielen Eltern hoch, diese Bilder hängen für viele Jahre in Bilderrahmen und die Geburtskärtchen ziehen viele Jahre die Kühlschranke der engsten Familienangehörigen. Um Ihrer Kreativität und Ihrer technischem Umsetzung ein paar Gedankensprünge zu verschaffen, habe ich den folgenden zehn 10 Punkte Guide erstellt.

So gelingen Ihnen Neugeborenenfotos wie vom Profi

Tipp 1 – Lassen Sie sich nicht zu viel Zeit

Die ersten 10 Tage nach der Geburt Ihres Babys sind der ideale Zeitrahmen für das erste Babyfotoshooting. Danach schläft Ihr Baby nicht mehr so tief und fest und es läßt sich für die Fotos auch nicht mehr so gut in Position bringen. Viele Babys bekommen zudem ab der 2. Lebenswoche unschöne Acne. Daher mein ersten Pro Tipp: unbedingt die Fotos so früh wie möglich machen!

Tipp 2 – Babys mögen es warm, nutzen Sie eine Wärmelampe

Selbst wenn es Sommer ist, Babys frieren schnell, vor allem wenn man ihnen die Anziehsachen wechselt oder sie nackt für die Fotos auf einem Kissen drapiert. Eine Wärmelampe, die viele sowieso neben der Wickelkommode stehen haben, eignet sich gut für die Neugebornenfotosession. So warm und kuschelig fühlt sich Ihr Baby pudelwohl und Sie können ganz in Ruhe fotografieren.

Tipp 3 – Warten Sie bis Ihr Baby schläfrig ist

Schlafende Neugeborene lassen sich für die Fotos gut in die Pose bringen. Wenn Sie die Fotos in den allerersten Tagen nach der Geburt fotografieren, werden Sie sehen, ist das drapieren Ihres Babys in die richtige Pose gar kein Problem. Einige Tage später sind viele Babys schon gar nicht mehr so oft und lange müde und schläfrig, mitunter können Sie dann schon mal eine ganze Stunde darauf warten, bis Ihr Baby einschläft.

Tipp 4 – Ihr Baby muss sich wohl fühlen

Wenn Ihr Baby vor der Fotosession gegessen hat und eine saubere Windel trägt ist es  satt, entspannt und zufrieden. Der idealer Zustand für ein erfolgreiches Neugeborenfotoshooting.

Tipp 5 – Ein weicher und gemütlicher Untergrund

Legen Sie Ihr Baby auf ein Kissen oder ein Stillkissen. Dieser weiche und bewegliche Untergrund ermöglicht es Ihnen, Ihr Baby auf sichere und bequeme Weise in verschiedene Positionen zu bringen.

Tipp 6 – Einfarbige Hintergründe

Für einen schlichten Bildhintergrund können Sie hinter Ihr Motiv ein großes Stück schwarzen Stoff, eine Decke oder ähnliches anbringen. Heften Sie es einfach an die Wand oder zwischen 2 Stühle und here we go, so entsteht ein DIY Heimstudio.

Tipp 7 – Suchen Sie nach schönen Texturen

Denken Sie an Texturen. Wenn Sie etwas Interessanteres als den schwarzen Hintergrund wollen, können Sie auch ein Fell oder eine Wolldecke verwenden, alles was eine schöne Textur hat, eignet sich. Fotografieren Sie Ihr Baby vor einer dick-gewebten Decke, ein flauschiges Vlies oder ein Cordtuch. Diese Muster sehen toll in Fotos aus und geben den Fotos ein kuscheliges Gefühl.

Tipp 8 – Variieren Sie Ihr Motiv

Experimentieren Sie mit Motiven. Wir sind es gewohnt Babys in Kinderbetten, in Elternbetten, in der Badewanne oder auf dem Wickeltisch zu sehen. Denken Sie etwas weiter. Legen Sie Ihr Baby auf die Brust des Vaters wenn es schläft, oder in einer Kiste oder auf einem dekorativen Teppich. Besondere Bildausschnitte und Einstellungen geben Ihren Fotos das gewisse etwas. 

Tipp 9 – Fotografieren Sie aus einer angenehmen Perspektive

Bewegen Sie sich für die Fotos. Das heißt, sich auf die ebene Ihres Babys zu begeben und auf Augenhöhe zu fotografieren. Ihre Aufnahmen werden sich anfühlen, als wären Sie in die Welt Ihres Babys eingetaucht, anstatt auf es herabzublicken.

Tipp 10 – Lassen Sie sich inspirieren

Lassen Sie sich von den Profis inspirieren. Recherchieren Sie im Internet nach Neugebornenfotos, besuchen Sie Website und Blogs und lassen Sie sich inspirieren. Die schönsten Ihrer Fotoinspirationen stellen Sie anschließend in einem Moodboard zusammen. Und dann, auf geht’s!




5 Tipps für Eltern vor dem Familienfotoshooting

Der Termin für ein Familienfotoshooting ist finanly gebucht und Sie freuen sich schon riesig darauf, endlich ein paar schöne und professionelle Familienfotos von Ihrer ganzen Familie zu bekommen! Doch schon kurze Zeit später schießen Ihnen die ersten Sorgen in den Kopf: Was sollen wir anziehen? Wie werden sich die Kinder benehmen? Werde ich mich unwohl vor der Kamera fühlen? Ich möchte Ihnen an diese Stelle sagen, es gibt nichts worüber Sie sich Sorgen machen brauchen!

Hier sind fünf Tipps, wie Sie ohne Stress das beste Ergebnis aus Ihrerm Fototermin herausholen

Tipp 1 – Planen Sie Ihre Outfits, aber sorgen Sie sich nicht

Ihre Outfits für das Familienfotoshooting zu planen, muss nicht stressig sein. Das wichtigste ist, dass alle bequeme Sachen tragen, die dem Wetter entsprechen. Und es gilt, aufeinander abgestimmte Outfits sind wichtiger als kopierte Outfits. Lesen Sie dazu meinen detaillierten Blogpost: 11 Tipps für die richtige Wahl der Outfits für ein Familienfotoshooting

Am Ende des Tages sind es die Emotionen und die Momente, die ich in den Bildern einfange, die wichtig sind. Daher machen Sie sich im Vorfeld nicht zu viele Sorgen und Gedanken, Sie werden toll aussehen!

Tipp 2 – Entspannen Sie sich vor dem Shoot und und essen Sie

Sorgend Sie dafür das alle entspannt und satt sind für die Fotosession. Nichts kann einem Familienfotoshooting mehr einen Dämpfer versetzen, als Übermüdung oder Hunger.

Tipp 3 – Bringen Sie Snacks und Spielsachen mit

Wenn Kinder während der Fotosession müde werden oder eine Pause brauchen, ist es ideal wenn Sie ein paar Snacks oder Getränke bereit halten, um die Energie der kleinen wieder aufzutanken, bevor es zurück zur Fotosession geht. Es ist während des Fototermins immer möglich eine kurze Pause zu machen, wenn es die Laune verlangt. Ebenfalls ratsam ist es ein paar Lieblingsspielsachen oder Bücher mitzubringen, um die kleinen abzulenken, wenn sie das Interesse verlieren. Mit welcher Aktivität, welchem Buch oder Spiel beschäftigen Sie sich gerne zusammen? Diese Gemeinsamkeit in einem schönen Bild festzuhalten ist eine tolle Erinnerung, und eine gute Möglichkeit die Kinder abzulenken oder zu beschäftigen.

Tipp 4 – Bestechung ist die Lösung

Okay es ist nicht der beste Eltern Ratschlag, aber Sie können nicht ausschließen es würde nicht funktionieren! Ihren Kinder vor dem Fototermin einen Anreiz zu geben (klingt besser) mit dem Sie nach dem Fotoshooting belohnt werden, ist eine bewährte Methode, während des Fototermins mit Ihnen zu kooperieren.

Tipp 5 – Haben Sie Spaß!

Oft reden Eltern während des Fotoshootings aus Sorge, das die Kinder sich nicht richtig benehmen, auf die Kinder ein, dabei ergeben sich eigentlich in diesen Moment gute Fotomomente, die aber nichts werden, da die Eltern verärgert gucken. Verssuchen Sie sich nicht darüber zu sorgen, was Ihre Kinder machen. Spielen Sie einfach mit Spaß, Liebe und Freunde mit Ihren Kindern und vergessen Sie dabei nicht zu Lächeln. So gelingen die Fotos auf jeden Fall.

Trauen Sie sich zu lachen, rumzualbern, mit Ihren Kindern zu kuscheln, sie zu küssen oder wild herumzuspielen. Seinen Sie sie selbst und genießen Sie die Fotosession und die Zeit mit der Familie, Ihre Liebe und Persönlichkeit wird sich in den Bilder widerspiegeln.

Stellen Sie sich Ihre Fotosession als einen lustigen Ausflug mit Ihrer Familie vor, der in Bildern festgehalten wird. Machen Sie sich nicht um die kleinen Sachen Gedanken. Es geht nicht um das perfekte Foto, sondern darum die Liebe und Persönlichkeit Ihrer Familie festzuhalten.

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